Die schlechten Nachrichten scheinen auch für das kommende Heimspiel der Bezirksoberliga Handballer des TSV Sonthofen nicht abzureisen. Will man den aktuellen siebtplatzierten TSV Landsberg bezwingen, so bedarf es einer Leistungssteigerung gegenüber der letzten Wochen. Anpiff ist am Sonntag um 16:30 Uhr. Den Anfang macht die männliche D-Jugend ab 12:30 Uhr in der Allgäu Sporthalle. Die zweite Mannschaft muss im Nachbarschaftsderby beim TV Immenstadt antreten.

Die Gäste aus Landsberg haben sich über die letzten Jahre in der Bezirksoberliga etabliert. Nach zwei starken Jahren, hatte man letztes Jahr den Abstieg letztlich sehr glücklich vermeiden können. Der Start in die aktuelle Saison verlief ebenfalls sehr holprig, dennoch konnte man sich stabilisieren und durch einen 31:26 Heimsieg gegen Herrsching aufhorchen lassen. Ebenso ein Unentschieden in Gröbenzell steht zu Buche. Man wird sich im Lager der Sonthofer also gehörig strecken müssen um zählbares in Sonthofen behalten zu können. Wichtig wäre dies allemal, da sich die Personalsituation im Vergleich zur Vorwoche nur noch verschlimmert hat.

Da ein Einsatz bei Schlober, Sikic und Italo nicht sicher ist und deshalb auch nicht eingeplant wird, so sind die Ausfälle von Lukas Fröhlich und Alex Gladyschew nur schwer zu verdauen. Die 5 sind qualitativ so sicherlich nicht 1 zu 1 zu ersetzen. Aber „unsere Stärke war schon immer die mannschaftliche Geschlossenheit. Ein Erfolgserlebnis muss jetzt aber auch mal her, damit wir unseren Aufwand auch mal belohnen“, so Kapitän Günter. Den Kopf wird man sicherlich nicht in den Sand stecken, dennoch ist es eine Situation, mit der man auch lernen muss umzugehen, ist man die letzten Jahre doch weitestgehend verschont geblieben. Rückraumspieler Laurenz Lakotta verlangt eine Leistungssteigerung, „dass es jetzt mehrere Spieler trifft kann man ja auch nicht ändern, es müssen einfach alle noch eine Schippe drauflegen. Niemand kann sich im Schatten Anderer ausruhen.“

Da beide Mannschaften von den Ergebnissen her ähnlich aufgetreten sind in der aktuellen Saison, kann man ein Spiel auf Augenhöhe erwarten. Die Gastgeber müssen aufjedenfall über die volle Distanz hellwach sein, sonst droht ein ähnlicher Ausgang wie gegen Herrsching.

 

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