Für die Bezirksoberliga Handballer des TSV Sonthofen fängt jetzt die heiße Phase der Saison an. Das Duell mit dem SC Unterpfaffenhofen/Germering wird das nächste umkämpfte Spiel. Am Samstag um 17 Uhr erwartet man den aktuell fünftplatzierten in der heimischen Allgäu Sporthalle. Anschließend spielt die zweite Mannschaft des TSV Sonthofen gegen den TSV Pfronten.

Dem 27:27 aus dem Hinspiel trauert man aktuell in Sonthofen noch etwas nach, war der Sieg doch zum Greifen nah. Mit einer der besten Saisonleistungen, konnte man in Germering einen Punkt ergattern. Da man als Außenseiter in die Partie ging, sicherlich eine zufriedene Leistung. Doch der heimisch SC konnte damals nicht in Bestbesetzung auflaufen. Die Personalsituation hat sich zwar mittlerweile gebessert, aber wie die Gäste am Samstag schließlich auflaufen werden, wird sich zeigen. Wegen Spielermangel sollte eine Verlegung des Spiels angestrebt werden. Aufgrund der Hallensituation war dies auf Sonthofer Seite leider nicht zu realisieren. Dennoch geht man davon aus, dass die junge Truppe nach ihrem Trainerwechsel hoch motiviert im Allgäu aufschlagen wird. Trainer Rene Schnitzlein wurde vor kurzem durch Andreas Krauß ersetzt, der die Mannschaft bereits zu Jugendzeiten betreute und bestens kennt. Das inoffizielle Ziel vor der Saison war sicherlich der Aufstieg. Durch die Machtdemonstration des TuS Fürstenfeldbruck war dieses Ziel jedoch nicht wirklich realisierbar. Dennoch ist ein aktueller Platz 5 nicht zufriedenstellend.


Anders gestaltet sich die Situation aktuelle beim TSV Sonthofen. Der ernüchternde Start in das Jahr 2018 hat dafür gesorgt, dass man sich jetzt in akuter Abstiegsgefahr befindet. Aktuell kämpfen 5 Mannschaften um den Klassenerhalt. Das schwerste Restprogramm dürften die Sonthofer haben. Deshalb gilt es nun jedes Spiel als das letzte zu betrachten, will man sich aus eigener Kraft den Klassenerhalt sichern. Bei der Personalsituation und dem Torabschluss ist das Glück in dieser Saison dem TSV nicht gerade hold. Allerdings will man sich dem Schicksal nicht ergeben und sich das Glück und die Selbstverständlichkeit wieder durch harte Arbeit zurück holen. Da kommt ein Gegner wie die SC gerade recht. Kann man in diesem Spiel doch eigentlich nur gewinnen. Als Außenseiter werden man auf jeden Fall ins Spiel gehen.

Torhüter Alex Gladyschew wird voraussichtlich nicht rechtzeitig fit. Da er im Hinspiel einer der Hauptakteure war und die Gegner reihenweise zur Verzweiflung brachte, schmerzt dieser Ausfall vermutlich am meisten. Ausfallen wird auch Felix Abrell, der Rückraumshooter laboriert noch an einer längeren Verletzung. Ansonsten stehen Trainer Sven Heldt fast alle Spieler zur Verfügung.