Ohne Erfolgserlebnis musste die Bezirksoberliga Mannschaft aus Kaufbeuren zurückkehren. Mit 32:27 behielt die Heimmannschaft die Oberhand und festigte den dritten Tabellenplatz. Der TSV Sonthofen verlor einen Platz und rangiert mit nun 12:22 Punkten auf dem neunten Platz. Die zweite Mannschaft verlor mit 38:18 in Waltenhofen.

Von Beginn an Stand eine motivierte Heimmannschaft auf der Platte, die den Aufsteiger aus Sonthofen nicht zu unterschätzen schien. Eine kompakte Abwehr lies den Gästen zunächst wenig Platz und forcierte so zahlreich Abspielfehler und schlechte Würfe. Das es nach 6 Minuten nur 1:1 stand, war der schlechten Chancenverwertung der SG Kaufbeuren/Neugablonz und dem erneut starken Andy Dahm zu verdanken. In der Folgezeit änderte sich am Spielverlauf eher weniger. Weiter schien die SG konzentrierter und entschlossener zu Werke zu gehen. Nach dem Treffer zum 7:2 sah man sich schon einem enormen Rückstand ausgesetzt und Trainer Sven Heldt musste mit einer Auszeit die Reißleine ziehen, damit man doch noch ein Wörtchen um den Sieg mitreden kann. Die kurze Ansprache schien gefruchtet zu haben. Die Abwehr war in der Folgezeit deutlich stabiler und gestattete wenn dann nur durch Einzelaktionen auf Halblinks Tore. So konnte Minute für Minute der Rückstand aufgeholt werden. Mit 15:12 zur Pause, hatte man das Spiel wieder offener gestalten können.

In der zweiten Halbzeit schien zunächst sich das Bild der ersten Hälfte zu wiederholen. Kaufbeuren war etwas schneller auf den Beinen und hatte im Eins gegen Eins oft den Vorteil.  Beim 18:13 (34.) war der Rückstand wieder auf 5 Tore angewachsen. Doch jetzt schlug die Stunde von Franz Holzmann und dem heute alles überragenden Aleks Italo. 6 der nächsten 7 Tore ging auf das Konto der beiden und mit dem Treffer von Italo zum 20:20 war der vielumjubelte Ausgleich geschafft. Doch was in den nächsten sieben Minuten geschah, konnte man sich dann auch nicht so recht erklären. Abspielfehler, unnötige technische Fehler und Unkonzentriertheiten auf Seiten der Sonthofer lud die Gastgeber dazu ein davon zu ziehen. Die nutzen jeden Fehler des TSV eiskalt aus und gingen wieder mit 25:20 (48.) in Führung. Die Vorentscheidung war gefallen. Zu souverän trat die SG am Schluss auf, um sich das Spiel noch nehmen zu lassen. Mit 32:27 setzte sich schlussendlich der Favorit durch. Der TSV hat man sich heute leider selbst geschlagen. Eine etablierte Bezirksoberligamannschaft schlägt man nur mit einer komplett konzentrierten Leistung. Die Anfangsphase hat man wieder verschlafen und in Hälfte zwei das Momentum nicht nutzen können.

Dennoch war es auch eine positive Leistung wieder zurück zu kommen und gibt so einen Aufschwung für das nächste Heimspiel gegen den TSV Gilching am kommenden Samstag.

A.Gladyschew; A. Dahm (Tor) ; Schlober (3/2), Waldmann (1), Hofmann, Günter (2/1), Lakotta (1), Holzmann (6), Ostenrieder (1), Italo (12), Bejic, Gündogdu (1)