Zum Abschluss der Hinrunde müssen die Bezirksoberliga Handballer noch einmal auswärts ran. Der Tabellenvorletzte TSV Landsberg ist am Samstag um 16 Uhr noch einmal ein Gradmesser für das Team von Trainer Roman Polyfka.

Wie schwer die Derby Niederlage gegen Kaufbeuren noch in den Knochen steckt, wird sich am Samstagnachmittag zeigen. Hoffentlich können sich die Mannen um Kapitän Stefan Ostenrieder von der Niederlage erholen und ziehen die richtigen Schlüsse daraus, warum man nach ausgeglichenen 40 Minuten komplett den Faden verloren hat. Wichtig wird sein, dass man im Training die Automatismen wieder findet und das Zusammenspiel weiter optimiert.

Der kommende Gegner Landsberg, steht aktuell auf Platz 11 der Tabelle. Nach 4 Niederlagen zum Auftakt der Saison und dem damit verbundenen Trainerwechsel, hat sich die Mannschaft wieder etwas gefangen. Besonders der zweite Erfolg gegen den starken Aufsteiger aus Biessenhofen ließ zuletzt aufhorchen. Die Oberbayern sind eine Mannschaft, die durchwegs über den Kampf in ein Spiel kommt. Dieser Ehrgeiz lässt die Mannschaft auch gegen starke Teams lange mithalten, hat aber auch sein Schattenseiten. 5 Rote Karten sind Ligahöchstwert und bei den Zeitstrafen sind Jonathan Giez und Moritz Hierstetter immer gefährdet.

Das Spiel der Landsberger besticht nicht unbedingt durch die Menge an spielerischen Lösungen, lebt aber ungemein von der Torgefährlichkeit von Fynn Meier. Der Rückraumitte der Oberbayern spielt bisher eine besonders starke Saison und steht mit 79 Toren an der Spitze der Torjägerliste. Aber auch über das Tempogegenstoßspiel ist die Mannschaft gefährlich. Die Fehler die der TSV Sonthofen gegen Kaufbeuren passiert sind, sollten also tunlichst vermieden werden.

Trainer Roman Polyfka wird aber unter der Woche die richtigen Worte gefunden haben um die Fehler zu minimieren und den Gegner aufgrund der Tabellensituation zu unterschätzen. Den Kampf werden die Landsberger aufjedenfall liefern abliefern. Sonthofen muss also von Beginn an wach sein und sich wieder auf das eigene Spiel konzentrieren. Dies gelang zuletzt knappe 40 Minuten, ehe sich der Schlendrian einschlich. „Die Fehler kann ich mir nicht erklären, wir sind voll im Spiel und werfen den möglichen Sieg dann weg.“ wirkt Polyfka etwas konstaniert.

Personell wird man gegen Landsberg wieder aus dem Vollen schöpfen können, Lukas Fröhlich soll dann auch endlich zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz der Saison kommen. Hatte er doch vor Wochenfrist noch durch eine Kuriosität darauf verzichten müssen.