Völlig von der Rolle präsentierten sich die Bezirksoberliga Handballer des TSV Sonthofen am vergangenen Samstag beim Auswärtsspiel in Landsberg. Vollkommen zurecht musste man sich mit 28:20 geschlagen gegeben. 

Angereist mit dem Willen im letzten Spiel der Hinrunde noch ein positives Ergebnis zu erzielen, sah man von Anfang an ein sehr zerfahrenes Spiel der Gäste. Im Vordergrund standen zunächst die Abwehrreihen beider Mannschaften. 5 Minuten dauerte es, ehe die Gastgeber den Torreigen eröffneten und in Führung gingen. Sonthofen fand zunächst gar nicht ins Spiel. Nachdem Aleks Italo zwischenzeitlich das 1:1 erzielte, dauerte es bis zur 11. Spielminute ehe Stefan Ostenrieder für den zweiten Treffer sorgte. Davor hatte man bereits zig Abspielfehler gesehen, oder vergab 100&ige Chancen. 

Da die Abwehr an diesem Tag aber gut zusammenarbeitete und den Spielern des TSV Landsberg kaum Raum zu Entfaltung gab, stand es zunächst erst 4:2. Dann folgte die „stärkste“ Phase der Oberallgäuer. Die Abwehr stand weiter stabil und man konnte über das schnelle Spiel mit 4:5 in Führung gehen. Dann folgte aber wieder der selbe Bruch wie im Spiel gegen Kaufbeuren, mit weggeworfenen Bällen lud man den TSV Landsberg quasi zum Tore schießen ein. Aber auch Undiszipliniertheiten in der Abwehr führten zu einem Halbstand von 14:9.

 

Trainer Roman Polyfka versuchte die Fehler anzusprechen und wollte seine Schützlinge auf die zweite Hälfte einstellen. Die Worte schienen bei den Spielern allerdings auf taube Ohren zu stoßen. Keiner war in der Lage im zweiten Abschnitt für die zündenden Ideen zu sorgen. Im Angriff war keinerlei Bewegung zu sehen. Technische Fehler en maß führten zu einem Gegenstoßtreffer nach dem anderen. So dauerte es auch weitere 8 Minuten, ehe Sonthofen einen Treffer erzielen sollte. Landsberg war bis dahin schon auf 17:10 enteilt. 

Doch anstatt einem Aufbäumen, sah man nur hängende Köpfe und Ratlosigkeit. Der Endstand von 28:20 war die logische Konsequenz. 

 

Mit dieser Leistung hat man in der Bezirksoberliga nichts verloren und wird in der Rückrunde auch schwer ums Überleben kämpfen müssen. Die Mannschaft sollte nun schleunigst den Schalter umlegen um diesen Abwärtstrend stoppen zu können. 

 

Nahm, Gladyschew (Tor); Schlober, Waldmann (1), Hofmann, Hollerweger (1), Lakotta (3), Bejic F., Ostenrieder (4), Italo (8/1), Jehle (2), Bejic K., Gündogdu (1)