Ob es am Ende ein verlorener oder ein gewonnener Punkt ist, waren sich die Bezirksoberliga Handballer des TSV Sonthofen nicht ganz einig. Durch das 29:29 Unentschieden gegen die Dritte Mannschaft des TuS Fürstenfeldbruck rückt der TSV Sonthofen aber weiter einen Zähler an Platz 8 und 7 heran.

Am Sonntag war bereits um 1430 Uhr Anpfiff und so präsentierten sich auch die Gastgeber, die zwar in ihrer vermutlich besten Besetzung aufliefen, vom Tempo her aber eher an den Sonntagskaffee erinnerten. Doch die Erfahrung und individuelle Klasse führten dazu, das es reihenweise zu einfachen Kreisanspielen kam oder Schlagwürfe ihren in den Kasten von Alex Gladyschew fanden. Das Umschaltspiel auf Sonthofer Seite kam nur selten zum Einsatz, obwohl es durchaus Erfolgsversprechend war. Das Spiel war so über 3:3 und 7:7, bis Mitter der ersten Hälfte durchaus ausgeglichen.
Die dann unzureichende Arbeit in der Abwehr gestattete den Hausherren auf 17:13 zur Pause davon zu ziehen.
Vorallem die Abspielfehler und drei verworfene Siebenmeter waren die Gründe für den Rückstand. Also kein Grund zur Panik, man konnte doch selbst daran arbeiten um das Spiel wieder zu drehen.
Nach 6 Minuten in Halbzeit 2, warf Dominik Waldmann den 18:17 Anschluss. Die Sonthofer versäumten es aber in dieser Phase weitere einfache Treffer zu erzielen. Erst in Minute 52 erzielte Aleks Italo den viel umjubelten Ausgleichstreffer zum 25:25.
Sonthofen hatte das Momentum nun auf der eigenen Seite und war drauf und dran das Spiel zu drehen. Mit noch 2 minuten auf der Uhr gelang Cemal Gündogdu das 27:29.
Doch die Routiniers aus Fürstenfeldbruck ließen sich nicht abschütteln und schafften letztendlich den Ausgleich zum 29:29. Die beiden letzten Angriffe der Mannschaften waren jeweils ohne torerfolg.

Für Sonthofen spielten
Dahm, Gladyschew (Tor) ; Waldmann 4, Hofmann, Holzmann 6/2, Günter 2, Lakotta 2, Ostenrieder 4, Italo 8, Endreß, Gündogdu 3/1