Für die Bezirksoberliga Handballer des TSV Sonthofen geht eine anstrengende Saison langsam aber sicher zu Ende. In den verbleibenden zwei Partien geht es für die Mannschaft von Trainer Roman Polyfka aber noch um den Verbleib in der Bezirksoberliga. Bei Allgäu Derby am Sonntag um 17.30 Uhr in Kaufbeuren kann der nächste Schritt getan werden. 
Da aufgrund des gleitenden Abstiegs in der Bezirksoberliga nach wie vor noch nicht sicher ist, wie viele Mannschaften direkt absteigen, will der TSV Sonthofen alles daran setzen die verbleibenden zwei Spiele zu gewinnen. Aktuell steigen zwei Mannschaften direkt ab und der zehntplatzierte hat die Chance über die Relegation die Klasse zu halten. Sonthofen kann weder von Memmingen noch von Gröbenzell in der Tabelle noch überholt werden. Somit scheint die Relegation sicher. Sollten aber zwei Mannschaften aus der Landesliga in die Bezirksoberliga Alpenvorland absteigen, so müsste die Mannschaft auf Rang 9 in die Relegation. Um dies zu verhindern, sollten beide Spiele gewonnen werden. In diesem Fall ist sogar noch Platz 6 in der Endabrechnung möglich. 
 
Der kommende Gegner hatte sich schon auf einen lockeren Saison Endspurt gefreut, muss jetzt aber nach der Niederlage in Gilching noch einmal etwas zittern. Dennoch sollte für die SG Kaufbeuren/Neugablonz nichts mehr anbrennen. Mit 18:22 Punkten liegen sie aktuell 3 Punkte vor den Oberallgäuern. Im Hinspiel konnte sich Kaufbeuren deutlich mit 31:23 durchsetzen. Deshalb wird die Mannschaft mit neuem Trainer Dariusz Chryplewicz als Favorit ins Spiel gehen und alles dafür tun um nach dem Spieltag den Klassenerhalt fix gemacht zu haben. 
 
Für Sonthofen zählen wohl nur noch zwei Siege aus den letzten zwei Partien, sonst wird man nächste Saison wohl oder übel in der Bezirksliga antreten müssen. Aber trotz des Auf und Ab der letzten Wochen macht man sich keine Sorgen. Wenn man die eigene Leistung abrufen kann und Fehler minimiert, kann jede Mannschaft geschlagen werden. In der Hinrunde kamen die deutlichen Niederlagen gegen Kaufbeuren und Landsberg hauptsächlich aufgrund des eigenen Unvermögen zustande. Das die Spieler beweisen wollen, das dies nicht ihr Leistungsvermögen steht außer Frage. Dies hatten sie auch am letzten Spieltag bewiesen, als der vermeintliche Favorit Weilheim deutlich mit 34:26 bezwungen werden konnte.